 |
Trockene Haut
Was ist eine trockene Haut?
Die Barrierefunktion der Haut wird geregelt durch die Hornschicht oder Stratum Corneum. Das ist die oberste Schicht der Oberhaut (Epidermis).
Durch die Oberhaut werden ständig neue Hautzellen produziert die Stück für Stück zur Oberfläche gelangen. Die Hornzellen werden zusammengehalten durch das Hautfett (Lipiden), oder anders ausgedrückt, das Hautfett ist der Zement zwischen den Hornzellen. Wenn zu wenig Hautfett in der Hornschicht enthalten ist, dann kann die Haut nicht ausreichend Feuchtigkeit festhalten. Die Hautbarriere ist dann gestört. Die Feuchtigkeit in der Haut kann schnell verdampfen und Stoffe von außen können dadurch einfach in den Körper gelangen und Schaden verursachen. Durch den Mangel an Feuchtigkeit trocknet die Haut aus. Die Haut wird rau, gereizt und es können sich Schuppen und Risse bilden. Eine trockene Haut kann jucken und schmerzhaft sein.
Die Haut ist das größte Organ des Körpers. Bei einem erwachsenen Menschen hat die Haut eine Oberfläche von fast 2 m2 und wiegt ca. 3 kg.
Die Haut schützt den Körper gegen schädliche äußere Einflüsse. Die Haut ist die Barriere gegen Sonnenstrahlen, schädliche Stoffe, Bakterien und Schimmel. Zugleich sorgt die Haut dafür, daß Wasser, Eiweiße und Minerale im Körper bleiben. Außerdem hat die Haut eine wichtige Funktion bei der Regelung der Körpertemperatur. Sie registriert Signale wie Schmerz, Wärme, Kälte und leitet diese Signale weiter zum zentralen Nervensystem.
Ursachen einer trockenen Haut
Bei einer normalen Haut wird die Feuchtigkeit festgehalten durch den Talg, der in den Talgdrüsen produziert wird. Milieufaktoren wie z.B. das übermäßige Aussetzen an die Sonne und die Luftverschmutzung können eine trockene Haut verursachen. Manche Menschen haben eine genetische Veranlagung für eine trockene Haut. Das nicht gut funktionieren von bestimmten hormonproduzierenden Drüsen (wie z.B. die Schilddrüse) kann ebenfalls eine trockene Haut verursachen.
Auch andere Erkrankungen, wie z.B. Ekzem, können zu einer trockenen Haut führen. Die Trockenheit der Haut nimmt bei kaltem Winterwetter meistens zu. Das kommt, weil der Feuchtigkeitsgrad der Luft im Winter niedriger ist, darum trocknet die Haut schneller aus. Durch häufiges duschen kann die natürliche Fettschicht ebenfalls verschwinden, wodurch die Haut trockener wird. Die Benutzung von aggresiven Reinigungsmitteln und Seifen kann die Hautprobleme wesentlich verschlechteren.
Symptome einer trockenen Haut
Eine trockene Haut ist sehr empfindlich. Oft entstehen Schuppen und Juckreiz. Bei einer sehr trockenen
Haut können auch Risse und rote Stellen auftreten. Vor allem auf den Schienbeinen, den Schenkeln und
den Oberarmen ist die Haut oft trocken. Eine trockene Haut is verletzbar: es entsteht schneller ein Ekzem.
Kennzeichnend für eine trockene Haut ist ein Gefühl von Juckreiz, welches oftmals zugleich mit Ausschlag
verbunden ist. Eine trockene Haut ist ein Langzeitproblem, welches oft, vor allem im Winter, wieder zurückkehrt.
Behandlung einer trockenen Haut
Bei Austrocknung produziert die Haut extra Hautfette, um die verschwundenen Hautfette zu ersetzen und so
die Hautbarriere zu reparieren. Diese Wiederherstellung dauert ungefähr 1 Woche, falls die Haut in Ruhe
gelassen wird und die Möglichkeit bekommt sich wieder zu regenerieren. Durch sprühen mit Gentle Spray
auf die Oberfläche der Haut und das Einreiben danach bekommt die Haut eine gute Chance, um sich
vollkommen zu erneuern.
Dr. Martin Schiele empfiehlt: Gentle Spray
« Zurück zur Übersicht |
 |